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Bedarfsprognosen

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Grundlagen

Zweck

Bedarfsprognosen sind das Werkzeug zur Vorhersage des zukünftigen Bedarfs an Produktionsmitteln. Auf der Grundlage dieser Prognosen können die Ressourcen effizient geplant und Engpässe in der Produktion vermieden werden.

Bei Bedarfsprognosen werden ausschliesslich Plandaten in der Zukunft berücksichtigt. Deshalb können sich Prognosedaten bei Änderungen in der Satzplanung oder während der Beschaffung bis zum Produktionsstart noch verändern.

Auswertungsgrundlagen

Bedarfsprognosen werden immer für eine zukünftige Zeitspanne erzeugt. Bei der Eingabe der Zeitspanne gelten folgende Regeln:

  • Die Startwoche darf nicht in der Vergangenheit liegen.
  • Die Startwoche muss kalendarisch vor der Endwoche liegen.
  • Die maximale Zeitspanne beträgt 52 Wochen.

Die Auswertungen werden als Tabelle angezeigt und die Daten können für die weitere Analyse in verschiedenen Formaten exportiert werden. Einzelne Auswertungen werden auch grafisch als Diagramm dargestellt. Zudem steht bei einigen Auswertungen ein Excel-Report zur Verfügung, in welchem der prognostizierte Bedarf auf die einzelnen Produkte aufgeschlüsselt wird.

Konfiguration

In der Systemkonfiguration können folgende Einstellungen vorgenommen werden, die im Kontext der Bedarfsprognosen relevant sind:

BezeichnungBeschreibungEinheitMin.Max.
C141DiagrammeMöglichkeit der Anzeige von Diagrammen in den Auswertungen ein- und ausschalten.ja | nein

Auswertungen

Flächenbedarf

Der Flächenbedarf zeigt den voraussichtlichen Flächenzuwachs pro Woche in einer Zeitspanne in der Zukunft. 

Die Ermittlung des Flächenbedarfs berücksichtigt nur Sätze, die noch nicht in Kultur sind. Eine Aufschlüsselung des Bedarfs auf die einzelnen Standorte ist nicht möglich, weil der Standort einem Satz erst bei der Planung des Topfens zugewiesen wird.

Verwandte Themen

  • Die aktuelle Auslastung der Flächen kann bei der Standortauslastung in der Arbeitsverwaltung eingesehen werden.
  • Die prognostizierte Entwicklung der Auslastung auf der Grundlage der geplanten Arbeiten kann in der Standortidentifikation eines Standorts eingesehen werden.
  • Die historische Auslastung der Flächen kann mit einer Auslastungsanalyse in der Produktionsplanung ermittelt werden.

Pflanzenbedarf

Der Pflanzenbedarf zeigt den voraussichtlichen Bedarf an zu produzierenden Pflanzen pro Produktionsart in einer bestimmten Zeitspanne in der Zukunft. Berücksichtigt werden nur Bedarfspositionen ohne Bestellungen.

Beachte: Der Bedarf bezieht sich immer auf die Anzahl der zu produzierenden Pflanzen – auch bei Saatgut und Stecklingen. Die erforderliche Menge an Saatgut oder Mutterpflanzen wird erst bei der Eröffnung der Bestellungen festgelegt.

Verwandte Themen

  • Bedarfspositionen ohne Bestellung können beim Pflanzenbedarf in der Beschaffung eingesehen werden.
  • Offenen Bestellungen können bei den Pflanzenbestellungen in der Beschaffung eingesehen werden.
  • Die historischen Mengen und Herkünfte der Pflanzen können in den Beschaffungsstatistiken ermittelt werden.

Materialbedarf

Der Pflanzenbedarf zeigt den voraussichtlichen Bedarf pro Material in einer Zeitspanne in der Zukunft. Der Bedarf kann für folgende Materialien ermittelt werden:

  • Gebinde
  • Substrate
  • Produktzubehöre (ab Version 1.6)

Die Ermittlung des Materialbedarfs berücksichtigt nur Sätze, die noch nicht in Kultur sind.

Beachte: Der Gebindebedarf berücksichtigt nur die Gebinde der Produkte, die den geplanten Sätzen zu Grunde liegen. Der Bedarf für Aussaat- und Anzuchtgebinde wird nicht ermittelt.

Beachte: Der Substratbedarf berücksichtigt nur die Substrate der Produkte, die den geplanten Sätzen zu Grunde liegen. Der Bedarf an Aussaat- und Anzuchtsubstraten für eine allfällige Vorkultur wird nicht ermittelt.

Verwandte Themen

  • Der zukünftige Materialbedarf und die aktuellen Bestände können auch beim Gebinde-, Substrat- und Zubehörbedarf in der Beschaffung eingesehen werden.
  • Offene Bestellungen können bei den Materialbestellungen in der Beschaffung eingesehen werden.
  • Die Materialdisposition in der Arbeitsverwaltung unterstützt die zeitgerechte und standortbezogenen Bereitstellung des Materials.
  • Der historische Materialverbrauch kann mit einer Verbrauchsanalyse in der Produktionsplanung ermittelt werden.